Weltladen im Viertel

Neuigkeiten und Termine

Orangen-Aktion „Süß statt bitter!“

Mit der Orangen-Aktion „Süß statt bitter“ möchte der Weltladen auf unmenschliche Zustände und moderne Sklaverei bei der Obsternte in Süditalien aufmerksam machen. Die Orangenernte hat dort in der Winterzeit Hochkonjunktur. Die Erntehelfer - rund 2.000 Wanderarbeiter und Geflüchtete- bekommen allerdings nur einen Hungerlohn – etwa 25 Euro für einen langen Tag knochenharter Arbeit. Zudem müssen sie im nasskalten Winter unter erbärmlichsten Bedingungen in Zelten, Containern und Hütten hausen.

Die Orangen-Aktion möchte gegen diese moderne Sklaverei ein Zeichen setzen: Um Nikolaus sollen die öko-solidarische Orangen der genossenschaftsähnlichen Initiative „SOS Rosarno“ aus Kalabrien in Münster verkauft werden. Bestellungen nimmt der Weltladen bis zum 14.11. hier entgegen: https://www.weltladenmuenster.de/order.php

Der Weltladen unterstützt mit der Aktion den Verein „SOS Rosarno“. Der Verein vertreibt die ökologisch produzierten Orangen aus Rosarno in Kalabrien. Die Bauern erhalten faire Preise und die Wanderarbeiter den Mindestlohn und eine Sozialversicherung.

Ein Teil des Erlöses aus der Orangen-Aktion kommt der Arbeit von Mediterranean Hope zugute, ein kirchliches Flüchtlingsprogramm in Süditalien. Mit den Spenden werden Fahrräder vieler Wanderarbeiter mit Lampen ausgestattet.  Denn die Arbeiter müssen mit dem Rad auf den unbeleuchteten Straßen zu den Plantagen fahren und werden dann bei Verkehrsunfällen häufig lebensgefährlich verletzt oder sogar getötet.

Weitere Hintergrundinfos zur Orangenaktion sind hier hinterlegt: https://eine-welt-gruppen.de/orangen-aktion/

 

Faire4telKüche trifft auf asiatische Küche: Grünes Curry mit Huhn, Linsen und Paprika

Eine echte Power-Mahlzeit, die wir da gezaubert haben mit unserem Grünen Thai Curry mit Huhn, Linsen und Paprika, verfeinert mit frischem Koriander und Frühlingszwiebeln. Seit langem sind wir schon Fans von unserem Fairhandels-Importeur Fairtrade Original aus den Niederlanden. Seine Mission und Produkte führen uns in die Küchen asiatischer Länder ... von Thailand bis Sri Lanka.
Ihr Sortiment in unseren Läden erstreckt sich über Hülsenfruchtsorten, Sojasoße und Kokosmilch hin zu Reissorten und Fruchtstücken wie Ananas und Mango. Besonders angetan haben uns die verschiedenen Gewürzpasten in drei Schärfegraden, die sich wunderbar für schmackhafte Currys eignen. So auch für unser zweites Herbstrezept. Neben der grünen Gewürzpaste finden sich aber noch weitere fair gehandelte Produkte aus unseren Läden in dem Rezept wieder:

das wären Linsen*, Kokosmilch*, Pfeffer* und Salz*, Kokosöl* und Basmati-Reis*, Erdnüsse*

Grünes Curry ist ein Klassiker der thailändischen Küche. Neben duftenden Kräutern wie Zitronengras und Koriander enthält die Currypaste Chili und Rohrzucker und viele weitere Gewürze. So entsteht eine würzige Zutat, die eine leicht scharfe Note mit einem Hauch von Süße aufweist und zu 100 % aus pflanzlichen Zutaten besteht, keine künstlichen Zusatzstoffe enthält und somit wunderbar in der veganen Küche einsetzbar ist.

Und schwups! In nur 20 Minuten lässt sich so ein leckeres Currygericht zubereiten.
 
ZUTATEN für vier Personen 

 400 g Bio-Hühnerfilet
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
200 g braune Champignons
4 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
Salz * und Pfeffer*             El Puente
Grüne Thai Currypaste*    FT Original
1 Dose schwarze Linsen*  FT Original
200 ml Kokosmilch*          GEPA
2 El Kokosöl*                   El Puente
300 g Basmati-Reis*          FT Original
50 g Erdnüsse*                 GEPA

ZUBEREITUNG 

  • 1. Koche den Bio-Basmatireis wie auf der Packung angegeben.
    2. Schneide die Paprika und das Hähnchen in Streifen, Champignons in Viertel, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe und hacke die Knoblauchzehe. 
  • 3. Erhitze das Kokosnussöl und brate die Hähnchenstreifen an, bis sie braun sind. Füge die Paprika und die Hälfte der Zwiebeln hinzu und brate sie 1 Minute lang unter Rühren, ehe du die Champignons hinzugibst. 
  • 4. Füge die grüne Thai-Curry-Kräuterpaste hinzu und brate alles eine weitere Minute bei starker Hitze. Gebe die Kokosmilch zum Curry und bringe es zum Kochen.
  • 5. Lasse das Curry bei geringer Hitze ca. 5 Minuten köcheln, bis das Gemüse bissfest ist. Die schwarzen Linsen hinzufügen und 1 Minute lang erwärmen.
    6. Verteile den Reis auf vier Teller und gebe das Curry darüber.  Bestreue das Gericht mit den restlichen Frühlingszwiebelringen, Koriander und nach Geschmack mit gehackten Erdnüssen.

Neue europäische Klimakampagne: Climate Justice - Let`s do it fair

Zusammen mit Mitgliedern der European Fair Trade Association (EFTA) aus insgesamt sechs Ländern hat die GEPA zur Fairen Woche  eine europäische Klimakampagne unter dem Motto: „CLIMATE JUSTICE – LET’S DO IT FAIR“. gestartet.
Ihr Ziel: gerade vor dem Klimagipfel in Glasgow (UN-Klimakonferenz COP 26), der vom 31. Oktober bis zum 12. November 2021 stattfindet, auf die Dringlichkeit von klimagerechtem Handeln für die Partnerorganisationen im Globalen Süden aufmerksam zu machen und zu zeigen, wie der Faire Handel und alle Engagierten Teil der Lösung sein können.

Es geht um mehr als nur Emissionen – es geht um Gerechtigkeit

Die Klimakrise ist keine reine Umweltkrise, sondern vor allem auch eine ethische und politische Krise, die nicht bewältigt werden kann, ohne die Grundlagen des globalen Wirtschaftssystems zu ändern.
Klimagerechtigkeit ist der zentrale Ansatz und das bedeutet, den ökologischen Wandel gerechter zu gestalten: es müssen nicht nur die Ursachen der Krise (z. B. die Kohlenstoffemissionen) bekämpft, sondern auch die Verteilung ihrer Folgen in ein Gleichgewicht gebracht werden. Für den Fairen Handel der GEPA ist Klimagerechtigkeit schon lange ein zentrales Anliegen und wird auch die nächsten Jahre im Fokus stehen. Die Weichen für einen ökologischen Wandel, der auf Solidarität, Fairness und Achtung der Menschenrechte beruht, müssen jetzt gestellt – und das geht nur gemeinsam: LET’S DO IT FAIR! Keine Klimagerechtigkeit ohne Handelsgerechtigkeit! 

Wie können Sie jetzt mitmachen und sich einsetzen?

 Die Mitmachmöglichkeiten sind vielfältig. So können Sie 

Einfach auf den jeweiligen Link klicken und Sie werden direkt zu den Möglichkeiten geleitet. 

Die Kampagne ist multimedial und international angelegt: Mit kurzen und plakativen Filmclips auf Englisch mit Untertiteln in fünf Sprachen (Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Englisch), einem längeren Beitrag mit O-Tönen von Handelspartnern aus dem Globalen Süden sowie mit Social Media-Posts und Hintergrundinformationen wendet sie sich an die breite Öffentlichkeit, genauso wie an die Weltladenbewegung und an engagierte Multiplikator*innen. 

#Choco4Change - GEPAs echte, faire Klimaschokolade

Die Klimakrise betrifft uns zwar alle, aber – seien wir ehrlich – nicht alle trifft sie gleich hart. Besonders die Menschen im Globalen Süden, die am wenigsten dazu beigetragen haben, sind mit den Folgen konfrontiert: Klimaveränderungen und Wetter-Extreme zerstören die Ernten von Kleinbäuer:innen. Um die Auswirkungen der Klimakrise zu stemmen ist jede:r von uns gefragt. Das fängt schon im Kleinen an, zum Beispiel mit einem Stück Schokolade von der GEPA.

Die setzt mit ihren neuen #Choco4Change Schokoladen passend zur Kampagne "Climate Justice - Let`s do it fair!" für Klimaschutz ein Zeichen: alle, Kakaobäuer:innen, Schokoladenhersteller:innen und Händler:innen bekommen den Teil, den sie verdienen und am Ende bleibt von jeder verkauften Tafel 20 Cent für Klimaprojekte ihrer Handelspartner übrig. Da bedeutet: mit den #Choco4Change-Schokoladen unterstützen Sie die Produzent*innen zusätzlich zu Fairem Handel und Bio-Anbau dabei, die Herausforderungen der Klimakrise zu bewältigen.

Zwei leckere Sorten im Sortiment

Neben der leckeren Vollmilchschokolade aus Rohrohrzucker, Vollmilchpulver (26 %), Kakaobutter, Kakaomasse, Vanille-Extrakt und einem Kakaoanteil von 37 % ist auch eine vegane Variante auf dem Markt. Der Clou an ihr: die 80 g Schokolade wird nicht mit Rohrohrzucker, sondern ausschliesslich mit gemahlenen Datteln gesüßt. Himmlisch gut!  


#Choco4Change auf einen Blick                             

20 Cent für Klimaprojekte                                   0 % Alufolie                                         
100 % faire Zutaten: Kakao, Zucker, faire Milch      0 % Sojalezithin
100 % bio                                                           Innenwickel kompostierbar
100 % transparent
0 % ausbeuterische Kinderarbeit

#Choco4Change vegan auf einen Blick

20 Cent für das Klimaprojekt bei Beni Ghreb       natürliche Süße durch feingemahlene Datteln
fair gehandelt                                                     nur reine Kakaobutter
bio                                                                    0 % Sojalezithin
vegan                                                                0 % Gentechnik
transparente Lieferkette                                     umweltschonende Verpackung: Innenfolie aus nachwachsenden Rohstoffen; kompostierbar
0 % Kinderarbeit

Und so setzt sich die Preiskalkulation der Schokoladen zusammen: 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Faire4telKüche im Herbst: Fluffige Kürbisbrötchen mit Schokostückchen

It`s Kürbis time!
Nicht viele Gemüsesorten werden von uns so stark mit der Herbstzeit in Verbindung gebracht wie der Kürbis. Deshalb passt er auch so wunderbar in unsere Faire4telKüche. Allerdings nicht als Suppengrundlage, sondern verarbeitet in einem leckeren, fluffigen Schokobrötchenrezept - natürlich mit fairen Zutaten aus unseren beiden Läden wie Zartbitterschokolade und Salz von EL Puente, Rohrzucker und Zimt von WeltPartner. Hmmm!

Wußten Sie, dass es mehr als 1.000 Kürbissorten verschiedener Größen, Formen und Farben gibt? In unseren Breitengraden hat der Kürbis durch die japanische Sorte Hokkaido in den letzten Jahren an Beliebtheit in der Küche gewonnen. Das Besondere an der Sorte: die Schale kann mitgegessen werden. Ob als cremige Suppe, Ofengemüse, Brotaufstrich, als herbstliche Ravioli-Füllung oder in der Backstube - aus Kürbis lassen sich herrliche Leckereien zaubern. Neben dem feinen Geschmack des runden Gemüses ist er natürlich auch sehr gesund durch seinen hohen Anteil an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralstoffen. 

Eine kleine Übersicht über Kürbisse aus der Region: 

  • Muskat - würzig, kräftig
  • Hokkaido - nussig, aromatisch
  • Patisson - neutral, schmackhaft
  • Butternut - süßlich, nussig
  • Spagetti - neutral

Und da Geschmäcker nun mal verschieden sind, probieren Sie sich einfach durch und starten dabei am besten mit unseren fluffigen Kürbisbrötchen:

ZUTATEN für ca. 12 kleine Bötchen
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
225 ml Haferdrink
60 g weiche Butter, plus zum Fetten der Form
ca. 500 g Dinkelmehl, Typ 630  '
1,5 Päckchen Trockenhefe 
125 g brauner Zucker*'
1 TL Zimt*
1/2 TL Salz*
1 Ei (Gr. M), raumtemperiert
75 g Zartbitterschokolade*

außerdem
2 EL geschmolzene Butter
etwas Puderzucker


ZUBEREITUNG

  1. Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kürbis in Stücke schneiden, aufs Backblech geben und ca. 25-30 Minuten lang backen, bis sie weich sind.
  2. Kürbisstücke leicht abkühlen lassen und pürieren, gerne auch mit Schale. Für das Rezept wird ca. 175 g Kürbispüree benötigt, der Rest kann gelöffelt werden.
  3. Milch und Butter in einem Topf bei geringer Hitze langsam erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
  4. 500 g Mehl samt Hefe, Zucker und Zimt in eine Rührschüssel geben und gut vermengen. 
  5. Lauwarme Butter-Haferdrinkmischung, Salz, Ei sowie das Kürbispüree hinzugeben und ca. 10 min gut durchkneten. Ggf. noch etwas Mehl oder Flüssigkeit hinzugeben. 
  6. Den Teig in einer sauberen Rührschüssel mit Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 70 Minuten lang gehen lassen.
  7. Ist der Teig schön aufgegangen, Schokoraspel einkneten.
  8. Aus dem Teig 12 gleich große Teigstücke zu Brötchen formen und in eine Auflauf- oder Backform platzieren, abdecken und weitere 30 Minuten lang gehen lassen.
  9. Aufgegangene Kürbisbrötchen mit etwas geschmolzener Butter bepinseln und auf mittlerer Position im Ofen ca. 25-30 Minuten lang backen.
  10. Puderzucker drüber - fertig!

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